Hallo, ich würde gerne mal ein Thema zur Diskussion stellen.
Seit Jahren bin ich nach einigen gescheiterten Beziehungen wieder Singlefrau (Mitte 50), stehe aber mitten im Leben, beruflich und als Mutter eines fast erwachsenen Kindes. Vor ca. 6 Jahren lernte ich
anlässlich eines Besuches bei meinem Bruder, der ca. 700 km entfernt wohnt, einen Freund von ihm kennen. Ich merkte gleich, dass irgendetwas mich an ihm anzog. Im Laufe der Jahre entwickelte sich immer mehr Sympathie, er war vor 2 Jahren bei mir zu Besuch mit unserer beidseitigen Absicht, heraus zu finden, ob zwischen uns beziehungsmäßig eine Chance bestände. Da dieser Mann eine psychische Karriere hinter sich hat (wahrscheinlich manisch-depressive Richtung) und ständig unter Medikamenten steht, stellte ich fest, dass - da ich prinzipiell fast jede Art von Dauermedikation ablehne - so eine Beziehung wohlvon vornherein zum Scheitern verurteilt wäre und wir einigten uns auf eine gute Freundschaft.
Im Dezember 2006 trafen wir uns bei meinem Bruder wieder und ich merkte, dass dieser Mann mich liebt und verehrt. Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass die besten Beziehungen die sind, wo die Frau vom Mann verehrt wird und ich habe die Tage genossen, es war alles so leicht mit ihm, d.h. wir hatten bis auf Küssten keinerlei körperliche Intimität. Jetzt telefonieren wir zweimal die Woche miteinander und haben einen gemeinsamen Urlaub für Anfang August geplant (1 Woche). Ich merke, dass ich mich zunehmend auf diese Woche sehr freue.
Meine Frage nun, könnte es sein, dass sich wirklich etwas entwickelt oder dass wir uns aufgrund unseres telefon. Kontaktes in eine Fata morgana hinein steigern? Dazu muss ich sagen, dass ich im Urlaub auf getrennten Zimmern bestanden habe, falls mir oder uns die Nähe doch stören sollte. Vielleicht kann mir jemand aus eigener
Erfahrung berichten.
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