Die Entstehung dieser Methode hört sich fast an wie ein Märchen: Die Italienerin Adriana Zillo war 1978 bei Hans Greissing, einem Doktor der Chiropraktik, in Behandlung. Auf der Suche nach einer Möglichkeit zur Selbsthilfe, entdeckte sie, dass sich die Beschwerden verringerten, wenn sie die Positionen aus der Chiropraktik mit der Yoga-Tiefatmung kombinierte. Sie teilte diese Beobachtung Herrn Greissing mit, der dies erfolgreich bei sich selbst und seinen Patienten anwendete. Ganz intensiv wurden nun Ergebnisse und Erfahrungen gesammelt. So entstand aus einer zufälligen Entdeckung und jahrzehntelanger chiropraktischer Erfahrung eine neue Methode.
Das Wort "Zilgrei" setzt sich aus den Anfangsbuchstaben ihrer beiden Namen zusammen.
Wichtigste Grundlage ist das Erlernen der dynamogenen Atmung. Die Atembewegungen führen zu mechanischen Wechselwirkungen mit zahlreichen inneren Organen und haben somit Einfluss auf den Stoffwechsel, die Verdauung, auf das Herz-Kreislauf-System und das vegetative Nervensystem. Insbesondere wirkt die Atemtechnik aber auf die Wirbelsäule und die Rückenmuskeln, sowie auf die Gelenke.
Zilgrei ist in erster Linie eine Selbstbehandlungsmethode, die zur Vorbeugung oder leichten Beschwerden eingestzt werden kann oder - auch bei starken Beschwerden - andere Behandlungen sinnvoll unterstützen kann. Sie ist für alle Menschen geeignet, die aktiv ihren Gesundheitszustand erhalten oder verbessern wollen.
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