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Heilpraktiker & Therapeuten-News 6. NEWSLETTER - 2. MAI 2010
, - (#442)
Hallo Ihr Lieben,
hier ist der neueste Newsletter.
Er sei wie ein buntes Buffet angeboten, von dem Du aussuchst, was als Vor-, Haupxspeise oder Dessert für Dich passt. Einen Unterschied zum Buffet gibt’s allerdings. Du musst nicht alles gleich essen, es verdirbt nämlich nix. Gib Dir also gern den Genuss von Häppchen, aufgeteilt auf eine längere Zeit. Es wird besser verträglich sein, nicht wie ein Schweinebraten zu später Stunde schwer im Magen liegend und nicht wie rasch rein gespachtelte Speisen ständig aufstoßend. Dieses Buffet muss nicht abgearbeitet werden, es soll Spaß machen. Und das braucht Muße...
Zum Einstieg vielleicht ein leicht verdauliches Channeling von Iwan von gestern, klar und kompakt, das drauf eingeht, was in und um uns spür- und sichtbar ist:
http://www.shambalaya.de/Newsletter.html
Jetzt geht’s vielleicht um die Auswahl mehrerer Haupxspeisen, die ein wenig mehr Zeit benötigen, dafür aber durchaus sehr schmackhaft und nährend sowie befriedigend sein können. Lass Dir Zeit, nicht alles gleich heute!
Kryon Channelings
http://www.conradorg.ch/channelings-1.html
Empfehlen, weil bisher selbst zu Gemüte geführt, kann ich das erste vom Februar 2010 Zurzeit benötigte Wissenschaft und das vom Oktober 2009 Entgegen aller Wahrscheinlichkeit. Sie haben mir ausgesprochen gemundet!
Im Anhang findest Du diesmal auch gleich das Mai-Channeling von TIO , etwas üppiger, daher gut in Portionen aufteilbar.
Quelle wie immer: http://www.silvie-katz.de/Silvie_Katz/Tio_2010/tio_2010.html
In der Eingangs-Meditation bis S. 7 geht es um die Begegnung mit diversen Archetypen. Ich hab mir diesmal richtig Zeit gelassen dafür und in die einzelnen Archetypen hinein gefühlt bzw. geschaut, welche Bilder dazu kommen.
Die WEISHEIT zeigte sich mir als Menschen-große Eule mit wachen, klugen Augen.
Das SPIEL hatte einen Haufen kleiner bunter Talerchen, die es von einer Hand zur Schulter jonglierte, von dort zur anderen Schulter, von dort in die andere Hand usw.
Der TROST war eine zarte männliche Figur, aus der heraus lautlos ein sehr farbenprächtiges Feuerwerk mit wunderschönen Lichtblitzen hoch stieg und die einzelnen Flitter wie Balsam auf mich nieder regneten.
Und dann erscheint die MÄSSIGKEIT, um die es diesmal im besonderen geht. Und von der wir uns an den Händen berühren lassen können, um ihre Energie aufzunehmen... Damit diese uns in nächster Zeit dienen kann, um künftig das rechte Maß für alles zu finden.
Ab S. 8 mit dem gelb unterlegten Text geht es dann (ein andermal?) weiter mit detaillierten Infos zu materiellen und immateriellen Gütern und den zugehörigen Gesetzen.
Während des vergangenen Zeitalters haben wir schwerpunktmäßig mit SACHEN experimentiert (die weniger werden, wenn man sie teilt), während jetzt der Fokus mehr auch auf IMMATERIELLES wie Energien fällt und wir mit dem Lernprozess begonnen haben, wie sich diese verhalten (vermehren sich, wenn geteilt, zumindest gilt das für die „positiven“ Energien, die anderen werden zum Glück weniger, weil sie keiner haben will und wir daher instinktiv flüchten – das gilt für Pessimismus etc.). Interessant auch, was davon tauschbar ist und was nicht und warum.
Das ganze Channeling wirkte sehr beschwingend auf mich, kommt es doch z.B. auf S. 16 zu diesem Schluss:
„... im Ganzen gesehen GEHT ES IMMER NACH VORN. Das meiste Hin- und Her ist überdies aus dem Überhang der Gewohnheiten aus dem Alten Bewusstsein zu erklären, das eine Phase war und nun zu Ende ist. Was davon noch nachhängt, wird auch noch verschwinden, und zwar bald. Dann wird Entwicklung weniger bewegt verlaufen, sondern sehr viel kontinuierlicher immer schön nach vorn, zum Wahren, Guten und Schönen hin. Die Evolution will es so, und diese gehört zum Schöpfungsplan und ist ihrerseits intelligent. Die Evolution weiß, dass dies ein sich ausdehnendes Universum ist mit ALLEN DAZU GEHÖRIGEN KONSEQUENZEN. Das heißt im Klartext, ES KANN NUR BESSER WERDEN, weil Entwicklung immer nach vorn geht. Das Alte Bewusstsein war eine Art 'Einschluss' für Erfahrungen der negativeren Art, und das ist jetzt vorbei. Die Haupxentwicklungsrichtung setzt sich ab jetzt wieder durch. …
SACHEN werden also nicht uninteressant sein, sondern sie werden KOMBINIERT werden mit Energien. Und zwar mit positiven Energien.
So entsteht eine ordentliche Synthese, etwas Neues, das die guten Eigenschaften von SACHEN und ENERGIEN verbindet und damit eine höhere Stufe von Miteinander in einer neuen Welt schafft.“
An der Stelle – S. 16 - lässt sich gut eine neuerliche Verschnaufpause von TIO einlegen, denn bis dahin war es relativ gehaltvoll. Um den Rest ein andermal zu genießen.
Neues Thema
Ich gebe zu, ich hab lange Phasen meines Lebens die Wissenschaft zugunsten einer spirituellen oder esoterischen Weltsicht nicht nur vernachlässigt, sondern abgewertet. Manchmal sogar als „böse“.
Zur Zeit merke ich dafür umso deutlicher, wie wichtig es für mich ist, immer mehr eine Gesamtsicht zu suchen, aus der nichts ausgeschlossen werden sollte. Je umfassender, je ganzheitlicher, umso gesünder sollte die gewonnene Sicht sein. Dabei alles im rechten Maß einbeziehend.
Vielleicht deswegen bin ich auf eine Psychotherapeutin gestoßen – ja, ja, die Psychologie gehört zur Wissenschaft, wurde mir wieder einmal bewusst - die auf hohem Niveau esoterisch „gebildet“ - und das eine mit dem anderen auf hervorragende Weise zu verbinden scheint. Ihre Berufspraxis kann ich nicht beurteilen, aber was sie schreibt, halte ich für wertvoll, um das eigene Unterscheidungsvermögen im Hinblick auf die vielfältigen Angebote auf dem spirituellen Markt zu stärken:
http://www.schwungwerk.de/2010/01/pilzsuche-im-psycho-spirituellen-esoterik-wald/
Zitat: „Symbiose (kindliche Verschmelzung) wird irrtümlich für spirituelles Einheitserleben gehalten.“
Als selbst in einer Sekte aufgewachsene Person ist mir sehr bewusst, wie leicht wir uns manchmal von schönen Worten und Gefühlen verführen lassen, das eigene Denk- und Unterscheidungsvermögen zu übergehen. Und so dazu neigen, die Verantwortung für unsere Lebensentscheidungen anderen Menschen zu überlassen.
Der in München tätige Psychotherapeut und Ausstiegs-Spezialist Dieter Rohmann (http://www.kulte.de/), der mir kürzlich erzählte, dass er jetzt auch Esoterik-Geschädigte betreut, schreibt auf seiner Seite u.a., dass ein typisches Phänomen von Kultmitgliedern ist, persönliche Träume den Träumen der Gruppe unterzuordnen.
Es dürfte also gesund sein, sofern wir uns auf dem spirituellen Weg befinden, uns immer wieder zu hinterfragen, wie eigenständig unsere Lebensentscheidungen noch sind und wie wohl wir uns in ALLEN Details gegenüber einem spirituellen Lehrer oder einer spirituellen Schule noch fühlen und wie wach und kritikfähig unsere Sinne noch sind. Damit wir bemerken, wo wir der Einfachheit halber oder aus anderen Gründen den Worten eines anderen folgen, anstatt selbst die volle Verantwortung für alles, was unser Leben ausmacht, zu tragen und das sehr bewusst.
Ich persönlich empfinde den Grat als relativ schmal... Den Grat zwischen positiver Aufgeschlossenheit gegenüber esoterischen Inhalten und Glaubensgut einerseits und sektenähnlichen Strukturen andererseits. Und versuche ihn trotzdem zu gehen. Ich empfinde auch die seriösen Anbieter auf dem Esoterik-Markt als relativ dünn gesät. Aber gleiches gilt vielleicht für die wirklichen Könner unter den Psychotherapeuten. Hier und dort gilt es, mit offenem Herzen und zusätzlich wachen Sinnen immer wieder für sich zu unterscheiden... Und diesbezügliche Rückmeldungen von unseren echten Freunden und Gefährten ernst zu nehmen und zuzulassen, uns damit auseinander zu setzen.
Dazu vielleicht noch folgendes: Kürzlich traf ich eine Abonnentin dieses Newsletters, die nahe Hannover zu Hause ist, hier in München, wo sie einst studiert hat. Sie erzählte mir unter anderem, dass sie über ihre Mutter zum Spirituellen kam. Das ging so zu... Ihre Mutter war sehr häufig von Kopfschmerzen geplagt, bis sie sie eines Tages so satt hatte, dass sie bereit war, ungewöhnliche Wege zu gehen. Erika Bertschinger wurde ihr empfohlen und so suchte sie sie auf. Diese sagte, es gäbe gewisse Verstopfungen in ihrem Kopf, die zu den Kopfschmerzen führten und empfahl ihr teure Mittel zur Auflösung. Die Not war groß genug, die Mittel gerade vorhanden, also folgte sie der Empfehlung und probierte es aus. Und tatsächlich, sie verlor ihre Kopfschmerzen. Nun, Erika Bertschinger ist uns heute als "Uriella" bekannt und hat nicht wirklich einen guten Ruf. Aber die Geschichte zeigt, dass auch diese Frau etwas Positives bewirken konnte und ihr nicht nur einfach leichtgläubige, leicht zu beeindruckende Menschen gefolgt sind.
Die Frage ist: Bis an welchen Punkt sind wir bereit, etwas von anderen zu übernehmen. Wie wach und eigenständig bleiben wir, wenn es um Glaubensvorstellungen geht, die grenzwertig zu werden scheinen. Aus meiner Erfahrung heraus hilft es auf Dauer auch nicht, ein ewig Zweifelnder zu bleiben und grundsätzlich alles in Frage zu stellen, was scheinbar nicht „bewiesen“ werden kann. Wie gesagt, es ist vielleicht ein schmaler Grat...
Und zum Abschluss kannst Du Dir noch ein paar Fotos von mutigen Menschen ansehen: http://www.20min.ch/life/story/24770055
Ein Übertragen des Titels „No risk, no fun“ auf esoterische Inhalte möchte ich an der Stelle allerdings nicht unbedingt anregen
. Sondern vielmehr zu Achtsamkeit und Bewusstheit ermuntern, in jeder Hinsicht.
1001lichte Grüße
Marion Frey
Gollierstr. 44
80339 München
www.1001licht.de
marion@1001licht.de
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