Hyperthermie Beschreibung & Erfahrungen

Krankenversicherung Hyperthermie

Hyperthermie befindet sich im Hufelandverzeichnis. M√∂glicherweise wird ein Teil der Kosten f√ľr Hyperthermie von Ihrer Krankenkasse √ľbernommen.

Beschreibung der Methode "Hyperthermie"

Was ist „Hyperthermie”?

Um im K√∂rper Fieber oder eine √úberw√§rmung (Hyperthermie) zu erzeugen, stehen verschiedene M√∂glichkeiten zur Verf√ľgung.

Die Möglichkeiten sind zum Beispiel:

  1. unmittelbare W√§rme√ľbertragung: Auflagen, Packungen, Wickel, Teilb√§der (Wirkung oberfl√§chlich)
  2. Einstrahlung optischer Energie (Infrarothyperthermie) (Wirkung oberflächlich)
  3. hochfrequente elektromagnetische Felder, Ultraschall (Wirkung bis in die Muskulatur), Diadyname Ströme (Wirkung bis in Nervenwurzeln), Mikrowelle Wirkung bis zu den Bandscheiben.

Unterscheide:

  • die lokale Hyperthermie
  • die aktive Fiebertherapie
  • √úberw√§rmungsb√§der, Sauna und Dampfbad

Die lokale Hyperthermie wirkt örtlich bei

  • Tumorbehandlung (meist in Kombination mit Zytostatika).
  • Durchblutungsf√∂rderung, beispielsweise bei rheumatischen Beschwerden.

Fiebertherapie (der Körper erzeugt aktiv Fieber)

  • Umstimmung bei Infektanf√§lligkeit, Allergien, chronischen Erkrankungen,
  • postoperativ bei Krebserkrankungen oder bei inoperablen Malignomen
  • (Magen-Darm, Mamma, Melanom, Hypernephrom, Sarkom, Lymphom, Nicht Leukosen !)
  • Wirkungen: Ansteigen der rektalen K√∂rpertemperatur um durchschnittlich 1,8¬įC; erh√∂hte Kortisolplasmawerte und eine relative Leukozytose sind nachgewiesen.

Die Therapie kann nur station√§r durchgef√ľhrt werden. Patienten, die einer Fiebertherapie unterzogen werden, m√ľssen in ausreichendem Allgemeinzustand sowie ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen versrorgt sein. Herderkrankungen m√ľssen vorher ausgeschlossen werden (Herdprovokation durch Fieber). Im peripheren Blut m√ľssen mindestens 1500 Lymphozyten/ml, davon 850 T-Lymphozyten/ml nachzuweisen sein.

Überwärmungsbäder (passive Überwärmung) werden angewandt bei

degenerativen orthop√§dischen, neurologischen und angiologischen Erkrankungen, chronisch bakteriellen und viralen Entz√ľndungen, Umstimmung bei Infektanf√§lligkeit, Allergien, chronischen Hauterkrankungen, Nachbehandlung von Tumoren, Pr√§canzerosen, Stoffwechseltr√§gheit, Fettsucht.

Durchf√ľhrung eines Wasserbades

Puls- und Blutdruckkontrolle des Patienten. Das Bad beginnt bei K√∂rpertemperatur. Dann langsam hei√ües Wasser zuflie√üen lassen, bis eine Wassertemperatur von 40¬į-41¬įC erreicht ist. Sorgf√§ltige Beobachtung und √úberwachung des Patienten (Puls, RR). Dauer des Bades ca. 30-45 Minuten. Vorsichtiges Abk√ľhlen (bei empfindlichen Patienten nur der Extremit√§ten), langdauernde Nachruhe und Nachbeobachtung


Autor/in und inhaltlich verantwortlich
Dr. Wolfgang May

Alle Rechte und Pflichten des Textes "Hyperthermie und die Fiebertherapie" liegen beim Autor/den Autoren. Der Betreiber dieses Verzeichnisses √ľbernimmt keine Haftung f√ľr Sch√§den, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Therapie, Heilverfahren, Massage oder Anwendung Hyperthermie und die Fiebertherapie ergeben.

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