Tiefenpsychologische Psychotherapie

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist eine Abwandlung der klassischen Psychoanalyse, denn beide haben den selben Ursprung. Allerdings gibt es einige wesentliche Unterschiede in Form, Dauer und Ziel der Behandlung.

Was ist die tiefenpsychologische Psychotherapie?

Das Vorgehen des Psychotherapeuten ist aktiver und gezielter als bei der Psychoanalyse. Der tiefenpsychologische Ansatz geht von aktuellen psychischen Konflikten aus. Das "Jetzt" ist wichtig. Von dort aus werden Erinnerungen an Kindheits- und Jugenderlebnisse aufgegriffen mit dem Ziel, die aktuellen Lebenseinstellungen zu verändern. Das Ziel ist die Bearbeitung konkreter Konflikte, wie z. B. das Problem der Abgrenzung und Durchsetzung eigener Bedürfnisse, das bei Depressionen oft vorkommt.

Die Therapie findet immer im Sitzen statt. Der Klient kann Mimik und Gestik des Therapeuten sehen und deuten. So ergibt sich eine mehr alltägliche Gesprächssituation zwischen Therapeut und Klient.

Unterschied zwischen tiefenpsychologische Psychotherapie und Psychoanalyse?

Im Gegensatz zur Psychoanalyse findet pro Woche eine Sitzung (max. zwei) statt. Die Dauer der Therapie richtet sich natürlich nach den Beschwerden und Bedürfnissen der Klienten, ist aber in der Regel kürzer als eine Psychoanalyse und beschränkt sich auf höchstens 100 Sitzungen.

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie findet Anwendung bei Neurosen, Psychosen, psychosomatischen Störungen und Persönlichkeitsstörungen. Auch in der Therapie von Suchterkrankungen hat sie ihren festen Platz.


Autor/in und inhaltlich verantwortlich
Oliver Schubbe, Familientherapeut

Alle Rechte und Pflichten des Textes "Tiefenpsychologische Psychotherapie" liegen beim Autor/den Autoren. Der Betreiber dieses Verzeichnisses übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Therapie, Heilverfahren, Massage oder Anwendung Tiefenpsychologische Psychotherapie ergeben.

Tiefenpsychologische Psychotherapie - Indikationen & Heilanzeigen

Die Anwendung von Tiefenpsychologische Psychotherapie hilft möglicherweise bei:

    Adipositas ADS/ADHS Angst Anorexie Aufmerksamkeitsstörungen Belastungsreaktion Belastungsreaktionen Beziehungsproblematiken Beziehungsprobleme Bluthochdruck Bulimie burn-Out-Syndrom Depressionen Depressive Erkrankungen Depressive Störungen emotionales Essen Erfolgsblockaden Erwachsener Erschöpfung Erschöpfungszustände Essstörung Essstörungen Familienproblematiken Gewichtsreduzierung Herzklopfen Herzrasen Herzrythmusstörungen Konzentrationsschwäche Kopfschmerzen Krisenintervention Lebenskrise Lernblockaden Liebeskummer Magersucht Migräne Muskel- und Gelenkproblematiken Persönliche Veränderung Persönliche Veränderungen Persönliche Weiterentwicklung Phobien Psychische und körperliche Störungen durch negativen Stress psychosomatischen Störungen Rückenschmerzen Schulangst Sinnkrise Trauerreaktion Trauerreaktionen traumatische Erlebnisse Trennung Unerfüllter Kinderwunsch Unruhezustände Verdauungsstörungen ...

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