Traumaaufstellung nach Prof. Franz Ruppert

Beschreibung der Methode "Traumaaufstellung"

Was ist „Traumaaufstellung”?

Die Aufstellungsmethode "Traumaaufstellung" nach Prof. Ruppert zeigt die Hintergründe von körperlichen Erkrankungen und seelischen Problemen (z.B. Ängste, Schuldgefühle, Abhängigkeiten, mangelndes Selbstvertrauen, Konzentrationsstörungen, Beziehungskonflikte, Depressionen, ua.), die meist logisch rational nicht erklärbar sind.

Was ist eine Traumaaufstellung?

Für das Anliegen des Ratsuchenden, für sein Symptom und für wichtige Personen aus seiner Familie oder Beziehungsfeld werden Teilnehmer der Gruppe bei dieser Methode als Stellvertreter "aufgestellt". Ihre Wahrnehmungen spiegeln die unbewussten Vorgänge und eröffnen eine Einsicht in die Erfahrungen, die zu den Blockierungen im Lebensgefühl geführt haben:

Die Zusammenhänge aus diesem Aufstellen zwischen den gegenwärtigen Beschwerden und der Lebensgeschichte werden aufgedeckt. Es sind die Auswirkungen traumatischer Erlebnisse und die Folgen von symbiotischen Abhängigkeiten.

Was sind Traumata, traumatische Erlebnisse?

Traumatisch ist "Eine überwältigende, seelisch nicht integrierbare Lebenserfahrung, die zu einer Desintegration psychischer Vorgänge und zu dauerhaften seelischen Entwicklungsstörung führt. Überleben statt leben." (Prof. Ruppert) Traumatische Erlebnisse führen, um weiter leben zu können zur Spaltung der Seele. Die bedrohlichen Gefühle wie Ohnmacht und Angst u.a. müssen verdrängt werden. Es vollzieht sich eine Spaltung zwischen dem emotional fühlenden Traumaanteil einerseits und dem rationalen Überlebensanteil andererseits.

Die auf Vermeidung, Kontrolle und Kompensation ausgerichteten Traumabewältigungsprozesse sind zunächst Überlebensstrategien, die allerdings im späteren Leben körperliche Erkrankungen, seelische Störungen und Verstrickungen im sozialen Bereich nach sich ziehen. Insbesondere werden auch Kinder verwirrt, weil sie alle Gefühle, auch die Traumagefühle der Eltern aufnehmen.

Wie hilft eine Traumaaufstellung?

Für die wirksame Aufhebung von einem Trauma entwickelte Prof. Franz Ruppert sein fundiertes Konzept der Trauma-Aufstellung. In den Aufstellungen stehen insbesondere das Bindungstrauma und dessen seelische Folgen im Mittelpunkt.

Die Traumaaufstellung hilft zunächst schon herauszufinden, ob und wie übernommene Gefühle wirken. Die seelischen Spaltungen werden bewusst, wie die symbiotische Verstrickung die eigene Lebensgestaltung behindert. Erst das Wissen, das Fühlen und Verstehen dieser Zusammenhänge ermöglicht aktive lösende Schritte daraus. Heilung wird möglich, wenn die abgespaltenen Persönlichkeitsanteile wahrgenommen, sie angenommen und integriert werden.


Traumaaufstellung - Indikationen

Indikationen & Heilanzeigen: die Anwendung von Traumaaufstellung kann helfen bei:

    ADHS ADS Aufmerksamkeitsstörungen Beziehungsprobleme Bluthochdruck Burn-Out-Syndrom Depressionen Erschöpfung Herzklopfen Herzrasen Herzrythmusstörungen Konzentrationsschwäche Kopfschmerzen Migräne Phobien Rückenschmerzen Unruhezustände Verdauungsstörungen Verspannungen Ängste

Traumaaufstellung Videos



Autor/in des Textes und inhaltlich verantwortlich
Heilpraktikerin Beate  Essen

Ganzheitliche Heilkunde
Heilpraktikerin Beate Koch
45130 Essen, DE

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